Das Kreuz mit dem Kreuzbandriss – muss man immer gleich operieren?

Das Kreuz mit dem Kreuzbandriss – muss man immer gleich operieren?

Welche Behandlung ist die richtige?

Eine der häufigsten Sportverletzungen ist der Kreuzbandriss, denn bei den meisten Sportarten werden die Knie stark belastet. Aber muss jeder operiert werden?

Eine schnelle Drehung, um noch an den Ball zu kommen, und schon ist es passiert: Das Kreuzband ist gerissen. Viele Fußballer kennen das Problem. Aber auch Skifahrer sind häufig betroffen. Wie behandelt der Arzt eine sol-che Verletzung, in welchen Fällen muss operiert werden? Fragen, mit de-nen sich DR. HOFFMANN des ärztlicher der Sana Artzpraxen Rügen GmbH auseinandersetzt.

Kreuzbandrisse

DR. HOFFMANN: „Kreuzbandrisse entstehen im Wesentlichen durch Skiunfälle oder durch andere Sportarten wie etwa Fußball oder Handball.“

DR. HOFFMANN: „Konservative Therapien bestehen aus einem intensiven Aufbautraining für die Muskulatur, die das Kniegelenk stabilisiert. Das kann durch Krankengymnastik geschehen, aber vor allem auch durch viel Eigen-training. Vorübergehend können auch Bandagen helfen, aber das ist keine Dauerlösung.“

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DR. HOFFMANN: „Eine Operation ist unumgänglich für alle Patienten, die unter einem Wegknicken des Kniegelenks leiden. Die also auch trotz Mus-kelaufbautraining kein stabiles Kniegelenk haben. Das betrifft etwa zehn Prozent der Patienten. Darüber hinaus empfiehlt man die Operation allen Patienten, die wieder konkurrenzfähig Sport treiben wollen, und insbeson-dere jungen Patienten als Vorbeugung des Kniegelenkverschleißes. Dies sollte allerdings immer im Rahmen einer intensiven Beratung über die Ope-rationsmethode und vor allem den Zeitpunkt mit dem Patienten individuell besprochen werden. Bei der Operation wird eine Kreuzbandersatzplastik durchgeführt. Das heißt, es wird eine Sehne an anderer Stelle entnommen und statt des Kreuzbandes eingesetzt.

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